| ||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
TK: Universitätsalltag schlägt Studenten aufs GemütPressemitteilung vom 13.7.2011
Bei den Studenten Sachsen-Anhalts liegen offenbar die Nerven blank. Diese Schlussfolgerung kann man aus den Daten des diesjährigen Gesundheitsreports der Techniker Krankenkasse (TK) ziehen. Demnach leiden fast fünf Prozent aller Studenten aus Sachsen-Anhalt an Depressionen. Ebenso entfällt der größte Anteil aller verschriebenen Medikamente für Studentinnen und Studenten auf Präparate zur Behandlung des Nervensystems. In Sachsen-Anhalt hat sich der Anteil der mit Antidepressiva behandelten Hochschüler innerhalb der letzten vier Jahre fast verdoppelt. Statistisch gesehen erhielt jeder Studierende 2010 insgesamt für 68 Tage Medikamente. Damit liegt das Verordnungsvolumen hier deutlich unter dem ihrer erwerbstätigen Altersgenossen mit knapp 76 Tagesdosen. Auffällig ist jedoch, dass jedes fünfte aller verschriebenen Medikamente bei den Studierenden ein Psychopharmaka war. Bei den gleichaltrigen Beschäftigten in Sachsen-Anhalt kam nur jedes achte Medikament aus dieser Arzneimittelgruppe. Für die Sonderauswertung zur Gesundheit von Studierenden hat die TK die Arzneimittelverordnungen der Studenten und Studentinnen zwischen 20 und 35 Jahren mit eigener TK-Mitgliedschaft analysiert. Da Studierende im Rahmen der Familienversicherung bis zum 25. Lebensjahr bei den Eltern und ohne Altersbegrenzung bei den Ehepartnern mitversichert sind, erfasst die TK-Studie nur die Studierenden mit eigener Mitgliedschaft. Die Daten der insgesamt 134.000 TK-versicherten Studierenden- davon - davon knapp 2.400 aus Sachsen-Anhalt- wurden jedoch geschlechts-und altersstandardisiert. Das Durchschnittsalter in den Vergleichsgruppen liegt bei 26,8 Jahren.
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||