| ||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
TK: Schon Grundschüler sitzen viel zu lange am ComputerPressemitteilung vom 18.8.2011
Bereits im Grundschulalter sitzen sieben von zehn Kindern täglich am Rechner. Jedes fünfte Grundschulkind surft und chattet sogar eine Stunde am Tag im Internet. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). "Der Computer ist im Alltag kaum noch wegzudenken, deshalb will gerade heute der richtige Umgang mit diesem Medium gelernt sein", sagt Jens Hennicke, Leiter der Landesvertretung der TK in Sachsen-Anhalt. Für Schulkinder können Computer ideal als Lernhilfen und Informationsquellen eingesetzt werden. Inhalte und zeitliches Ausmaß der PC-Nutzung müssen jedoch stimmen. "Eine halbe Stunde Computer-Spaß für junge Kinder reicht. Dann sollten sich die Kleinen wieder anderen Freizeitbeschäftigungen widmen", rät Hennicke. Für Eltern ist es wichtig, dass sie den Medienkonsum ihrer Sprösslinge immer im Auge zu behalten: Was spielen sie am Computer? Welche Internetseite rufen sie auf? Außerdem sollten sich Mütter und Väter gelegentlich die Zeit nehmen, mit dem Kind gemeinsam im Netz zu surfen oder ein Computerspiel zu spielen. Denn: Durch die Begleitung der Eltern lernt der Nachwuchs den richtigen Umgang mit dem Medium. Eltern können so besser einschätzen, ob sich die Freizeitaktivitäten ihres Kindes nicht nur noch auf den Computer beschränken. Zeichnet sich dieser Trend ab, sollten sie unbedingt eingreifen. Wer seinem Sprössling Spielalternativen bietet, stellt sicher, dass der Computer nur eine von vielen Beschäftigungsmöglichkeiten bleibt und auch Bewegung und Sport nicht zu kurz kommen. Zum Hintergrund: Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) bundesweit 1.000 Eltern befragt, in deren Haushalt ein Kind zwischen sechs und 18 Jahren lebt.
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||