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TK begrüßt Regierungspläne zur Absicherung der LebendspenderPressemitteilung vom 23.1.2012
Insgesamt 877 Menschen, davon zehn in Sachsen-Anhalt, haben im vergangenen Jahr durch die Lebendspende einer Niere oder eines Teil ihrer Leber einem Angehörigen das Leben gerettet. Darauf verwies die Techniker Krankenkasse (TK) Sachsen-Anhalt am Montag in Magdeburg und begrüßt in diesem Zusammenhang ausdrücklich die Pläne der Bundesregierung, Lebendspender künftig rechtlich und finanziell besser abzusichern Wie die TK informierte, beträgt die durchschnittliche Wartezeit für eine Spenderniere in Deutschland fünf bis sieben Jahre. "Viele Patienten, die auf der Warteliste stehen, können aufgrund ihres Gesundheitszustandes aber nicht so lange warten. Auch wenn das medizinische Risiko für den Lebendspender einer Niere oder eines Teils der Leber gering ist, ist der Eingriff für die Betroffenen bisher mit Einbußen wie zum Beispiel beim Verdienstausfall verbunden. Deshalb ist es unsere Pflicht als Gesellschaft und Solidargemeinschaft, die Lebendspender zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass ihnen aus ihrer großzügigen Hilfe keine Nachteile entstehen", so Jens Hennicke, Leiter der TK-Landesvertretung Sachsen-Anhalt. Bereits im vergangenen Oktober hatte die TK im Zusammenhang mit der Diskussion zur Neuregelung des Transplantationsgesetzes (TPG) darauf hingewiesen, dass es dabei auch um eine Verbesserung der Situation der Lebendspender und mehr Transparenz beim Ablauf der Organspende gehen müsse. In einer Forsa-Umfrage der TK zum Thema Organspende hatten 62 Prozent der Befragten angegeben, dass sie in zu einer Lebendspende bereit wären, um einem Angehörigen das Leben zu retten. Weitere 25 Prozent schätzten ihre Bereitschaft als sehr wahrscheinlich ein.
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