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Techniker Krankenkasse

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Gesund in Bayern: Frauen sind anders - Männer auch


Pressemitteilung vom 12.7.2011
Der kleine Unterschied - auch in der Gesundheit macht er sich bei den bayerischen Beschäftigten zwischen den Geschlechtern bemerkbar. Und manchmal sind die Bayern halt doch anders als der Rest der Republik, wie der aktuelle Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt. Insgesamt sind die Menschen im Freistaat robuster als im Bundesdurchschnitt: Der Krankenstand ist rund ein Siebtel niedriger, die Erwerbstätigen haben sechs Prozent weniger Arztkontakte und bekommen sieben Prozent weniger Medikamente verordnet. Interessant sind aber die Diskrepanzen im Detail zwischen Frau und Mann in Bayern.

Frauen fehlen öfters - der kranke Mann bleibt länger daheim
Jede weibliche Beschäftigte in Bayern war im Jahr 2010 durchschnittlich einmal krankgeschrieben und fehlte dann für 11,6 Tage. Bei den Männern waren rund ein Viertel weniger Fälle zu verzeichnen. Rechnerisch fehlte jeder männliche Erwerbstätige deswegen 9,9 Tage bei der Arbeit. Aber wenn er krank ist, bleibt der bayerische Mann mit 12 Tagen rund einen halben Tag länger zu Hause als seine Kollegin. Insgesamt stagnierte der Krankenstand in Bayern gegenüber dem Vorjahr.

Männer schlucken mehr Pillen - aber nicht in Bayern
Jeder Mann in Deutschland bekam im Jahr 2010 Medikamente in der empfohlenen Dosis für umgerechnet 184, jede Frau für 180 Tage. In Bayern ist das Bild ganz anders: 171 Tagesdosen für die Frau, 166 für den Mann. Der Bayer erhielt demnach 18 Tagesdosen weniger als seine Geschlechtergenossen im Bund, die bayerische Frau dagegen nur neun. Das Arzneivolumen für Frauen ist gegenüber dem Vorjahr in Bayern um drei, das der Männer um knapp vier Prozent gestiegen. Nahezu die Hälfte der Medikamente, die Männern verschrieben wurden, sind Herz-Kreislauf-Präparate. Medikamente zur Behandlung von Stoffwechsel-Störungen machen weitere 14 Prozent der "Männer-Apotheke" aus. Bei den Frauen liegen Herz-Kreislauf-Medikamente (22 Prozent) und Hormonpräparate (17 Prozent) an der Spitze.

Frauen sind häufiger beim Arzt
Laut TK-Gesundheitsreport sitzen in den Wartezimmern zwischen Main und Königsee mehr Frauen als Männer. Während vergangenes Jahr männliche Erwerbspersonen durchschnittlich 2,3 Arztkontakte hatten, sind es bei den bayerischen Frauen 3,2. Der Unterschied ist damit in Bayern genau so groß wie im Bundesdurchschnitt.

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