Krankenkassen im Vergleich - 1A-Krankenkassen

Techniker Krankenkasse

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22305 Hamburg

Bonusprogramme in Sachsen-Anhalt besonders beliebt


Pressemitteilung vom 29.4.2011
Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen, Impfungen auffrischen lassen oder aktiv im Sportverein trainieren und damit nicht nur Gutes für die eigene Gesundheit tun, sondern gleichzeitig Bonuspunkte bei der Krankenkasse sammeln? Diese Möglichkeit nutzen nach Berechnungen der Techniker Krankenkasse (TK) bereits rund 12 Prozent aller Sachsen-Anhalter. Damit liegen sie nicht nur deutlich über dem Bundesdurchschnitt von sieben Prozent, sondern teilen sich mit ihren mitteldeutschen Nachbarn in Sachsen und Thüringen auch den bundesweiten Spitzenplatz.

Was viele nicht wissen: Bonusprogramme sind ebenso wie beispielsweise Reiseschutzimpfungen oder Wahltarife so genannte Satzungsleistungen: Hier kann jede Kasse selbst entscheiden, was sie ihren Versicherten über den vom Gesetzgeber vorgegebenen Katalog hinaus zusätzlich anbietet. Die Entscheidung darüber fällen die Vertreter der Versicherten und Arbeitgeber im so genannten Verwaltungsrat, dessen Vertreter im Zuge der vor wenigen Tagen gestarteten Sozialwahl auch bei der TK neu gewählt werden. Allein in Sachsen-Anhalt sind 1,35 Millionen Menschen wahlberechtigt.

Im Rahmen der von den gesetzlichen Krankenkassen angebotenen Bonusprogramme erhalten Versicherte für die Wahrnehmung von Früherkennungsuntersuchungen, die Teilnahme an Gesundheitskursen und andere Aktivitäten Bonuspunkte. TK-Versicherte können diese gegen Geldprämien einlösen. Das geringste Interesse daran zeigen im Bundesvergleich übrigens die Saarländer. Nur vier von einhundert Versicherten sind dort bislang dabei.

"Wer bei der Sozialwahl seine Stimme abgibt, stärkt seinen Vertretern den Rücken und kann so ganz konkret dazu beitragen, dass seine Krankenkasse mehr als das reguläre Angebot bereit hält", erklärt Jens Hennicke, Leiter der TK-Landesvertretung Sachsen-Anhalt und ergänzt: "Die Selbstverwaltung entscheidet über alle Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung. Sie legt den Haushalt fest und bestimmt die Verwendung der Mittel, immerhin in diesem Jahr bei der TK rund 19 Milliarden Euro. Sie wählt den Vorstand und beschließt die Satzung. Das heißt: Alle zusätzlichen Leistungen, die die TK gewährt, werden durch die Selbstverwaltung festgelegt und häufig auch initiiert."

Auch Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler ist überzeugt, dass es sich lohnt, bei der Sozialwahl mitzumachen: "Die Sozialwahl ist die beste Möglichkeit für den Einzelnen, auf die Leistungen seiner Krankenkasse selber Einfluss zu nehmen. Ich glaube, das ist Motivation und Anreiz genug, sich auch bei der Sozialwahl zu engagieren", so Rösler.

Teilnehmen können die Wahlberechtigten ganz bequem per Brief. Spätestens am 1. Juni müssen die roten Umschläge mit den Wahlzetteln wieder beim Absender sein.

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