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SBK plant für 2010 keine Zusatzbeiträge - Haushaltsentwurf ohne Zusatzbeitrag liegt zur Verabschiedung und Genehmigung vorPressemitteilung vom 22.1.2010
München, 22.01.2010. Die SBK (Siemens-Betriebskrankenkasse) plant für das Jahr 2010 keine Zusatzbeiträge. Die Krankenkasse hat bereits eine entsprechende Haushaltsplanung vorgelegt. Die SBK hatte 2009 als eine der ersten Krankenkassen verbindlich angekündigt, ohne Zusatzbeiträge ins Jahr 2010 zu starten. Nun plant die Krankenkasse, über das ganze Jahr 2010 hinweg ohne Zusatzbeiträge ihrer Versicherten auszukommen. Die SBK hat dem Bundesversicherungsamt bereits einen entsprechenden Haushaltsplanentwurf zur Genehmigung vorgelegt. Zudem hat der Vorstand der SBK dem Verwaltungsrat ein Budget ohne Zusatzbeiträge vorgeschlagen. Das Gremium wird im Februar darüber entscheiden. SBK-Vorstandsvorsitzender Dr. Hans Unterhuber: „Wir haben Einnahmen, Ausgaben und abschätzbare Risiken sorgfältig geplant und kalkuliert. Wenn uns 2010 nichts Außergewöhnliches und Unvorhergesehenes trifft, dann kommen wir ohne Zusatzbeiträge aus. Unsicherheiten und Risiken bestehen natürlich weiter.“ Am 25. Januar 2010 wollen mehrere Krankenkassen die Öffentlichkeit über anstehende Zusatzbeiträge informieren. Nach Medienberichten sind mehr als 12 Millionen Versicherte davon betroffen. Unterhuber: „Die Krise des Vorjahres wird sich erst 2010 bei vielen Menschen bemerkbar machen. Was die Menschen jetzt nicht brauchen, das sind zusätzliche Belastungen. Wir wollen hier auch ein eindeutiges Zeichen setzen.“ Dies gelte zudem, so der SBK-Vorstand, als Appell an die Politik. Derzeit brüte die schwarz-gelbe Koalition noch über anstehenden Reformen im Gesundheitswesen, bis Jahresmitte soll eine Regierungskommission entsprechende Vorschläge ausarbeiten. „Wir brauchen finanzielle Stabilität und echten Wettbewerb im Gesundheitswesen, und keine neuen ideologisch geprägten Modellversuche wie in den vergangenen Jahren“, fordert SBK-Vorstand Hans Unterhuber. Die Möglichkeit, Zusatzbeiträge zu erheben, gibt es seit der Einführung des Gesundheitsfonds zum 1. Januar 2009. Seitdem werden alle eingezahlten Beiträge in einem gemeinsamen Topf, dem Gesundheitsfonds, gesammelt und an die Krankenkassen ausgezahlt. Jede Kasse bekommt dabei pro Versicherten eine pauschale Zuweisung nach Alter und Geschlecht sowie Zuschläge für bestimmte, fest definierte Krankheiten. Falls Krankenkassen mit den damit zur Verfügung stehenden Mitteln nicht auskommen, sind sie verpflichtet, einen Zusatzbeitrag zu erheben. Diesen muss der Beitragszahler alleine tragen. Die Arbeitgeber werden an diesem Zusatzbeitrag nicht beteiligt. Über die SBK: Die SBK (Siemens-Betriebskrankenkasse) ist eine geöffnete, bundesweit tätige Betriebskrankenkasse und gehört mit fast 1 Million Versicherten zu den vier größten Betriebskrankenkassen und zu den 20 größten Krankenkassen in Deutschland. Die SBK ist mit über 100 Geschäftsstellen und über 1.300 Mitarbeitern nahe bei ihren Kunden. Sie betreut ferner über 100.000 Firmenkunden bundesweit. In der mehr als 100-jährigen Geschichte der SBK stand und steht der Mensch immer im Mittelpunkt ihres Handelns. Sie unterstützt auch heute ihre Kunden bei allen Fragen rund um die Themen Versicherung, Gesund bleiben und Gesund werden. Dies bestätigen auch die Kunden. Beim Wettbewerb „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister“ gehört die SBK seit Jahren zu den Besten. Beim Kundenmonitor 2008 belegte sie einen Spitzenplatz unter den Krankenkassen und gehörte zu den fünf besten Unternehmen über alle Branchen hinweg. Gleichzeitig konnte sich die SBK im Wettbewerb „Deutschlands beste Arbeitgeber“ 2009 erneut unter den besten 100 Unternehmen platzieren und ist auch im europäischen Umfeld ganz vorne mit dabei.
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