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„Es ist Ihr Geld“ – SBK fordert mehr Aufklärung über die deutsche GesundheitspolitikPressemitteilung vom 25.2.2009
München, 25. Februar 2009 – Anlässlich der aktuellen öffentlichen Diskussion über den Gesundheitsfonds setzt sich die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK für verstärkte Information der Bürgerinnen und Bürger ein. In so genannten Versichertenparlamenten, die ab sofort regelmäßig stattfinden, stehen Kassenvertreter sowie verschiedene Gastredner aus Ärzteschaft und Politik gesetzlich Versicherten Rede und Antwort. Unter www.sbk.org/tagebuch informiert ein Online-Tagebuch des SBK-Pressesprechers Franz Billinger über die aktuellen Entwicklungen, gibt Einblicke in den Arbeitsalltag der Krankenkasse seit Start der Gesundheitsreform und bietet Raum für Statements und persönliche Meinungen zur deutschen Gesundheitspolitik. Seit Anfang dieses Jahres zahlen fast alle Versicherten mehr Geld für ihre Gesundheitsversorgung. Nichtsdestotrotz sprechen Ärzte – vor allem in Bayern und Baden-Württemberg – von Umsatzeinbrüchen und drohen sogar mit Praxisschließungen. Wie es zu diesem Widerspruch kommt, ist allerdings nur schwer verständlich. „Die Menschen in Deutschland werden von der Politik in Bezug auf die Gesundheitsversorgung vollkommen allein gelassen“, so Dr. Hans Unterhuber, Vorstandsvorsitzender der SBK. „In Berlin werden Regelungen erlassen, deren Sinn weder die Akteure im Gesundheitswesen noch einige Politiker selbst verstehen. Klar ist nur, dass viel Geld umverteilt wird. Steigende Kosten für den Verwaltungsaufwand, gleich bleibende oder sogar sinkende Leistungen in den Praxen, Wettbewerbsnachteile für Krankenkassen, die ihren Versicherten innovative und individuelle Versorgungs- und Präventionsangebote machen – das sind die Folgen der Gesundheitsreform. Dass unsere Kunden dafür mehr Geld zahlen sollen, macht uns wütend.“ Unter dem Motto „Es ist Ihr Geld“ lädt die Betriebskrankenkasse zunächst in ausgewählten bayerischen Städten zu Diskussionsrunden, den so genannten Versichertenparlamenten. Den Anfang machen Erlangen, München und Regensburg. SBK-Experten sowie Referenten aus Politik und Ärzteschaft diskutieren mit Versicherten, wie die eingezahlten Beiträge im Gesundheitssystem sinnvoll eingesetzt werden sollen und welche Schritte die Krankenkasse nun im Sinne der Beitragssicherheit gehen soll. Parallel beschreitet die SBK im Internet neue Wege: Ab sofort gibt es immer Neues im Online-Tagebuch zu lesen, in dem SBK-Pressesprecher Franz Billinger Themen aus der Gesundheitspolitik kommentierend aufgreift. Zudem werden Gastautoren eingeladen, ihre Sichtweise auf die Gesundheitsreform zu schildern. Auch SBK-Vorstand Dr. Hans Unterhuber wird regelmäßig zu Wort kommen. „Die Menschen in Deutschland müssen erfahren, wie die Politik mit ihrem Geld umgeht. Nur dann haben sie auch die Möglichkeit, sich zu wehren“, betont der SBK-Chef. „Wir tun unser Möglichstes, um die Situation zum Besseren zu wenden, sprechen mit Ärzten und Politikern. Aber nur wenn wir alle an einem Strang ziehen, besteht die Chance auf Änderung.“ Jede Forderung nach mehr Geld im Gesundheitswesen gehe letztlich zu Lasten der Beitragszahler. Sie seien die „Eigentümer“ des Gesundheitssystems, die SBK wolle diese nun verstärkt einbinden!
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