Krankenkassen im Vergleich - 1A-Krankenkassen

SBK

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80339 München

Brief an Parteivorstände: SBK fordert von politischen Parteien Bekenntnis zu mittelständischen Krankenkassen


Pressemitteilung vom 21.9.2009
Eine Woche vor der Bundestagswahl fordert die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK von den etablierten politischen Parteien ein deutliches Bekenntnis zu mittelständischen Krankenkassen. Die Kasse hat sich schriftlich an die Parteien gewandt. Damit kommt die SBK auch dem Wunsch ihrer Versicherten entgegen, sich für die Kassenvielfalt einzusetzen.

„Die Äußerungen vieler Politiker über eine politisch gewünschte Zahl an Krankenkassen,
über eine Einheitskasse und Zwangsfusionen haben die Bürger verunsichert. Bitte helfen Sie mit, durch ihr deutliches Bekenntnis zu mittelständischen Krankenkassen Wahlfreiheit für die Versicherten und damit Wettbewerb unter den Krankenkassen sicherzustellen“, heißt es in dem Schreiben, das zeitgleich an die Generalsekretäre und Bundesgeschäftsstellen von CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne und Die Linke ging.

Unterzeichnet wurde das Schreiben von den SBK-Vorständen Dr. Gertrud Demmler und Dr. Hans Unterhuber. Den Vorständen geht es dabei um die Zukunftsfähigkeit der Kassen: „Branchenübergreifend zeigt sich, dass mittelständische Unternehmen kundennah, leistungsfähig und innovativ sind. Fusionen machen Sinn, aber wenn sie nur wegen der schieren Größe angezettelt werden, sind sie zum Scheitern verurteilt. Die Lasten tragen dann die Versicherten.“

In den vergangenen Monaten hatten verschiedene Politiker und Mandatsträger, darunter auch Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, mehrfach geäußert, 30 bis 50 Krankenkassen würden für die Versorgung der Versicherten genügen. SBK-Vorstandsvorsitzender Dr. Hans Unterhuber: „Das ist eine politisch gewollte Zahl, die mit der Versorgung der Versicherten und deren Wahl- und Entscheidungsfreiheit nichts zu tun hat. Hoffentlich ist es nur ein vorübergehendes Phänomen der Wirtschaftskrise, dass der Staat zu wissen glaubt, wie viele Unternehmen es auf einem Markt geben darf.“

Auf Wunsch der Versicherten:
Die Aktion der SBK beruht auf dem Wunsch vieler Versicherter, sich für die Vielfalt der Krankenkassen und mittelständische Strukturen einzusetzen. Die SBK hatte in den vergangenen Monaten in sieben Städten so genannte Versichertenparlamente einberufen und mit ihren Kunden über Gesundheitspolitik diskutiert. Dort äußerten viele Teilnehmer ihre Befürchtungen in punkto Einheitskasse.

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