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Schnelle Hilfe bei Schwindel Behandlungskonzept der KKH-Allianz von Expertenkommission ausgezeichnetPressemitteilung vom 19.4.2010
Wenn Schwindel den Alltag bestimmt, wird selbst der Einkauf im Supermarkt zu einer Tortur. Deshalb hat die KKH-Allianz ein innovatives Behandlungskonzept für Menschen mit Schwindelanfällen entwickelt. Die wirksame Therapie, die auf eine vernetzte Behandlung verschiedener Fachrichtungen setzt (integrierte Gesundheitsversorgung IGV), wurde jetzt im Rahmen der Gesundheitswirtschaft-Konferenz in Berlin mit der „Ideenpark-Urkunde“ der Financial Times Deutschland ausgezeichnet. Von fast 50 vorgestellten Projekten hat die Jury, der unter anderem der Gesundheitsökonom Prof. Jürgen Wasem angehört, das Schwindel-Projekt der KKH-Allianz als eine der zehn besten Ideen ausgewählt. Das Besondere an der Behandlung ist die vernetzte Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen wie Neurologie, HNO, Augenheilkunde, Physio- und Psychotherapie. Gerade bei Schwindel ist diese interdisziplinäre Therapie unverzichtbar, denn die Ursache des Schwindels kann in vielen medizinischen Fachgebieten liegen. „Die Auszeichnung ist ein Indiz dafür, dass wir mit unserem Ansatz, innovative Behandlungsmethoden zu fördern und zu initiieren, auf dem richtigen Weg sind. Seit mehreren Jahren setzen wir uns über die gesetzlich geregelte Versorgung hinaus für neuartige, bedarfsorientierte Leistungen ein“, erklärt Dr. Elisabeth Siegmund-Schultze, Abteilungsleiterin Versorgungsmanagement bei der KKH-Allianz. „Wir freuen uns sehr, dass unser Engagement mit diesem Preis gewürdigt wurde.“ Nach einer KKH-Allianz Umfrage leiden 96 Prozent der Betroffenen dauerhaft unter Schwindel, oft über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren. Dabei treten Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Leeregefühl im Kopf, Schweißausbrüche, Herzrasen und Atemnot auf. Über 50 Prozent der Patienten kennen trotz vieler Arztbesuche nicht den Grund für ihre Probleme. In den fünf Schwindelambulanzen in Deutschland (München, Villingen-Schwenningen, Essen, 2x Berlin) werden die Patienten nach dem neuartigen Therapiekonzept behandelt. Bei rund 60 Prozent der Patienten reichte ein einmaliger Besuch in der Schwindelambulanz für eine Besserung des Krankheitsbildes aus. 90 Prozent wissen nach dem Besuch um die Ursache ihrer Schwindelanfälle und können entsprechend mit ihrer Erkrankung umgehen.
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