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15,5 Prozent mehr Hautkrebs-Erkrankungen - KKH-Allianz stellt Zunahme bei stationärer Behandlung festPressemitteilung vom 3.5.2010
Hannover, 3. Mai 2010 – Nach einer Auswertung der KKH-Allianz gibt es immer mehr Neuerkrankungen an Hautkrebs. Darauf macht die KKH-Allianz anlässlich der Euro-Melanoma-Woche vom 3. bis 8. Mai aufmerksam. Zwischen 2006 und 2008 ist die Zahl der stationären Fälle bundesweit von 58 auf 67 pro 100.000 Versicherte gestiegen. Das entspricht einer Zunahme von 15,5 Prozent. Männer sind dabei häufiger betroffen als Frauen: 74 Männer im Vergleich zu 62 Frauen je 100.000 Versicherte im Jahr 2008. Ingesamt wurden 2008 rund 22.700 KKH-Allianz Versicherte aufgrund der Diagnose „Hautkrebs“ behandelt – 35,7 Prozent mehr als noch 2006. Fast jeder Vierte (22,7 Prozent) litt darunter sogar an dem besonders gefährlichen „schwarzen Hautkrebs“. „Bei dieser aggressiven Form kann der Tumor rasch größer werden und Metastasen in Lymphknoten und inneren Organen bilden“, erklärt Dr. Elisabeth Siegmund-Schultze, Ärztin bei der KKH-Allianz. Mögliche Gründe für die Zunahme von Hautkrebs seien die veränderten Umwelteinflüsse wie das Ozonloch, vermehrte UV-Strahlung, aber auch übermäßiges Sonnenbaden. „Darüber hinaus wird Hautkrebs immer häufiger erkannt und diagnostiziert. Das macht sich in den Fallzahlen bemerkbar“, erklärt die Expertin. Vor allem mit zunehmendem Alter steige das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. „Die häufigste Form ist der sogenannte weiße Hautkrebs. Die Entstehung kann in der Regel mehrere Jahrzehnte dauern, weshalb vorwiegend ältere Menschen betroffen sind“, so Dr. Siegmund-Schultze. Um Hautkrebs vorzubeugen, rät die Ärztin, auf intensives Sonnenbaden oder Besuche im Solarium zu verzichten. Dies gelte besonders für Personen, die zu den Risikogruppen zählen: helle Haut, rötliche oder blonde Haare, hohe Anzahl vererbter Pigmentmale.
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