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DAK
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20097 Hamburg Zu dick? – Zwei Drittel der Deutschen fragen regelmäßig die WaagePressemitteilung vom 15.9.2009
Körperfettwaagen bei Über- und Untergewichtigen besonders beliebt / Spiegelbild verrät wahre Problemzonen Hamburg, 15. September 2009. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Etwa zwei Drittel der Deutschen stellen sich mindestens einmal im Monat auf die Waage. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK und der Zeitschrift Healthy Living.* Jeder Fünfte kontrolliert mehrmals in der Woche oder gar täglich sein Gewicht, wobei Frauen (25 Prozent) die Nase vorn haben (Männer 17 Prozent). „Sich fast jeden Tag zu wiegen, ist nicht sinnvoll“, sagt Silke Willms, Ernährungswissenschaftlerin bei der DAK. „Bei Frauen können Wassereinlagerungen im Bindegewebe durch Hormonveränderungen im weiblichen Zyklus dazu führen, dass am nächsten Morgen der Zeiger etwas weiter ausschlägt.“ Viel wichtiger als häufiges Wiegen ist der Blick auf den Speiseplan und die tägliche Bewegung oder das Sportprogramm. „Wer bewusst und mit Genuss isst und trinkt und sich ausreichend bewegt, muss sich nicht dem täglichen Wiegeterror unterwerfen – auch dann nicht, wenn man abnehmen möchte“, betont die Ernährungsexpertin. Den meisten Befragten reicht eine normale Waage. Jeder Sechste jedoch nutzt eine Waage, die auch den Fettgehalt des Körpers anzeigt. Besonders die Unter- und Übergewichtigen wollen es genauer wissen. Was sie wahrscheinlich nicht wissen: Die Körperfettwaagen für den Hausgebrauch messen lediglich den Fettanteil der unteren Körperhälfte. Wie es oberhalb der Gürtellinie aussieht, entgeht diesen Geräten. „Stellen Sie sich auch vor den Spiegel und betrachten Sie Ihr Körperbild“, rät Silke Willms. Das Spiegelbild verrät den mehr Gepolsterten die wahren Problemzonen und führt den besonders Dünnen ihr Untergewicht vor Augen – sowohl Übergewicht als auch Untergewicht können der Gesundheit schaden. Die nächste Ausgabe der Zeitschrift Healthy Living erscheint am 16. September 2009. * Repräsentative DAK-Umfrage, Juli 2009; 1.003 Befragte im Alter von 18 bis 50 Jahren Daniela Schmidt, 040 2396 1030 daniela.schmidt@dak.de Texte und kostenlose Fotos können Sie unter www.presse.dak.de downloaden.
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