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DAK
Nagelsweg 27 -31
20097 Hamburg Weniger jugendliche Komasäufer in SachsenPressemitteilung vom 1.12.2010
In Sachsen ist die Zahl jugendlicher Komasäufer gesunken. Im Jahr 2009 kamen nach Informationen der DAK landesweit 928 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes nahm die Zahl der Betroffen im Vergleich zu 2008 damit um 16 Prozent ab. Dagegen blieb die Zahl der Fälle bei den 10- bis 15jährigen Mädchen fast unverändert hoch. „Der Rückgang beim Alkoholmissbrauch insgesamt ist zwar erfreulich“, kommentiert Herbert Mrotzeck, DAK-Landeschef in Sachsen, die aktuellen Zahlen. „Aber es gibt noch keinen Grund zur Entwarnung. Wir dürfen in unserem Engagement und der breiten Aufklärung in Schulen jetzt nicht nachlassen.“ Insbesondere bei den Mädchen der Altersgruppe zwischen zehn und 15 Jahren wurden 2009 nur vier alkoholbedingte Klinikaufenthalte weniger gezählt als im Vorjahr. Bei den gleichaltrigen Jungen ging dagegen die Anzahl um 28 Fälle zurück. Die Zahl der betroffenen Mädchen liegt mit 59 jetzt fast genau so hoch wie bei den Jungen (60). Mädchen haben aufgeholt Auf Grund der aktuellen Entwicklung setzt die Krankenkasse ihre Präventionskampagne „bunt statt blau“ fort. In den nächsten Wochen werden landesweit fast 600 Schulen angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. Als Schirmherrin unterstützt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, die Aktion. Auch die erfolgreiche Band „Luxuslärm“ beteiligt sich an der Kampagne gegen den zunehmenden Alkoholmissbrauch von Jugendlichen. Beim DAK-Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ setzen Schüler mit Kunst und Kreativität ein Zeichen gegen das Komasaufen. „Wir müssen das Thema auf den Stundenplan setzen“, sagt DAK-Chef Herbert Mrotzeck. Nach den Daten des Statistischen Landesamtes stieg in Sachsen die Zahl der Jugendlichen zwischen zehn und 20 Jahren, die wegen Alkohol im Krankenhaus behandelt werden mussten, in den vergangenen sechs Jahren um insgesamt 20,4 Prozent an. Der Anstieg in der Gruppe der betroffenen Mädchen lag dabei mit 21,6 Prozent über dem der Jungen mit 19,8 Prozent.
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