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DAK
Nagelsweg 27 -31
20097 Hamburg Vorsicht beim Sonnenbaden!Pressemitteilung vom 26.5.2009
Zu viel UV-Strahlung schadet der Haut Hamburg, 26. Mai 2009. Endlich Sommer, endlich Urlaub! Wer träumt jetzt nicht von ausgiebigen Sonnenbädern am Strand? Wären da nicht die UV-Strahlen, die der Haut bei zu viel Sonne schaden können. Fast die Hälfte aller Bundesbürger (44 Prozent) hat im Urlaub schon einmal unter starkem Sonnenbrand gelitten. Das hat ein DAK-Gesundheitsbarometer ergeben. Und vor allem jüngere Urlauber zwischen 18 und 29 Jahren sind davon betroffen. „Ein Sonnenbrand ist ein Zeichen dafür, dass zu viel Sonne auf die obere Hautschicht gekommen ist“, erklärt Allgemeinmedizinerin und DAK-Expertin Dr. Waltraud Pfarrer. „Die Haut reagiert dann mit einer Entzündung, die sich durch eine Rötung bemerkbar macht.“ Damit es erst überhaupt nicht dazu kommt, sind ein guter Sonnenschutz und wenig Sonnenbäder sinnvoll. „Denn der Sonnenbrand ist nicht nur schmerzhaft, er birgt auch Hautkrebsgefahr“, warnt die Expertin. Nach Angaben der Deutschen Krebshilfe erkranken jährlich 140.000 Menschen an Hautkrebs. Weltweit ist sie die häufigste Krebserkrankung des Menschen. Ursachen dafür sind die erhöhte UV-Strahlung aufgrund der immer dünner werdenden Ozonschicht und das vermehrte Sonnenbaden. „Eine UV-Strahlung in Maßen ist gesund, weil der Körper so Vitamin D bilden kann, welches für die Knochen wichtig ist“, erklärt Dr. Pfarrer. „Wer sich aber zu intensiv der Sonne aussetzt, erhöht sein Hautkrebsrisiko um ein Vielfaches.“ So sind die Anzahl der Sonnenbrände, die ein Mensch bis zum 18. Lebensjahr erleidet, ein entscheidender Faktor für das Risiko, später an Hautkrebs zu erkranken. „Der beste Schutz dagegen sind ein schattiges Plätzchen sowie leichte, weite T-Shirts und Hosen und ein Sonnenhut, der auch das Gesicht, die Ohren und den Nacken schützt“, erläutert die DAK-Expertin. Wichtig ist auch eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, die man großzügig auftragen sollte – gerade auch auf Kinderhaut. Der Grund: Sie reagiert auf Sonne extrem empfindlich, denn sie hat nur einen sehr schwach ausgeprägten Zellschutz und ist um vieles dünner als die Haut von Erwachsenen. Die Strahlen können deshalb viel tiefer in die Haut eindringen und dort Gesundheitsschäden verursachen, deren Wirkung sich erst Jahrzehnte später zeigt. Die DAK-Expertin rät, Babys bis zu einem Jahr überhaupt nicht der Sonne auszusetzen. Sie gehören immer in den Schatten. Kleinkinder bis zwei Jahre sollten möglichst nur wenig Sonne abbekommen. Übrigens: UV-Strahlen können auch den Augen schaden. Eine gute Sonnenbrille mit UV-Filter ist deshalb wichtig - auch für Kinder. Wer sich dennoch einen Sonnenbrand geholt hat, sollte diesen wie bei allen Entzündungen mit kalten Umschlägen kühlen. „Bei starken Schmerzen, Blasenbildung, Schwindelgefühl, Fieber und Schüttelfrost oder Übelkeit sollte unbedingt der Arzt aufgesucht werden, denn dies sind Anzeichen für einen Sonnenstich, bei dem das gesamte Immunsystem angegriffen ist“, rät die DAK-Ärztin. Kontakt: Michaela Freund-Widder, 040 2396-2335, michaela.freund-widder@dak.de Texte und kostenlose Fotos können Sie unter www.presse.dak.de downloaden.
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