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DAK
Nagelsweg 27 -31
20097 Hamburg Schulweg: Mehr als Hunderttausend Unfälle pro JahrPressemitteilung vom 16.8.2011
DAK rät zur intensiven Vorbereitung / Elterntaxi keine sinnvolle Alternative Schüler leben gefährlich: Im vergangenen Jahr wurden der Schüler-Unfallversicherung rund 124.000 Unfälle gemeldet. Das ist eine Steigerung zum Vorjahr um fast acht Prozent. Besonders gefährdet sind Schüler im Alter von neun bis 16 Jahren. „Kinder sind heutzutage viel Lärm und Hektik auf dem Schulweg ausgesetzt“, sagt DAK-Ärztin Dr. Susanne Bleich. Sie sind von ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung aber noch nicht in der Lage, den Straßenverkehr vollständig zu überblicken und vorauszuschauen. Sie lassen sich zudem noch leicht ablenken.“ Gute Vorbereitung ist das A und O Wichtig sei deshalb, Kinder gut vorzubereiten und sie mit dem Schulweg und der neuen Gegend vertraut zu machen. Erst, wenn sie diese und die damit verbundenen Verkehrsregeln sicher kennen, können sie auch alleine gehen. „Falls mehrere Wege zur Schule führen, sollte immer der sicherste gewählt werden, auch wenn er länger ist“, rät Dr. Bleich. Außerdem: Straßen nur an einer Ampel oder einem Zebrastreifen überqueren. „Am besten die Kinder finden sich in kleinen Gruppen zusammen und gehen gemeinsam. So werden sie auch nicht so leicht übersehen.“ Auch die Hektik am Morgen birgt Unfallgefahr. Dr. Bleich empfiehlt, früher als notwendig loszugehen und noch einen Zeitpuffer für den Weg zu haben. „Wer es eilig hat, macht Fehler.“ Multitasking beim Radfahren Übrigens: Die häufigsten Unfälle passieren mit dem Fahrrad, die wenigsten mit dem Schulbus. „Gerade jüngere Kinder überfordert das Multitasking des Radfahrens noch“, so die DAK-Ärztin. „Erst ab der vierten Klasse, nach abgeschlossener Fahrradprüfung, sollten Kinder mit dem Rad zur Schule fahren.“ Für Schulanfänger ist das Elterntaxi zwar bequemer. Auf Dauer ist es aber eher hinderlich. „Denn die Kinder lernen nicht, wie man sich sicher im Straßenverkehr bewegt“, weiß Dr. Bleich. „Besser ist es, sie direkt mit den Gefahren vertraut zu machen.“
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