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Sachsen-Anhalter setzen 2011 auf Stressabbau und Sport


Pressemitteilung vom 17.12.2010
Die Sachsen-Anhalter wollen im kommenden Jahr Stress abbauen und vermeiden. Laut einem aktuellen DAK-Gesundheitsbarometer* gaben dies fast zwei Drittel der Befragten (62 Prozent) an. Etwa genauso häufig wurde die Absicht genannt, sich mehr zu bewegen und Sport zu treiben (59 Prozent). Auf Platz drei folgen mit je 57 Prozent die Wünsche nach gesunder Ernährung und mehr Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Damit werden in Sachsen-Anhalt diese guten Vorsätze deutlich häufiger genannt als im Bundesdurchschnitt. Wenn es jedoch um das Durchhaltevermögen geht, gehören die Sachsen-Anhalter nicht zur Spitze: Nur 42 Prozent hielten mehr als drei Monate oder gar das komplette Jahr 2010 an ihren Vorhaben fest. Willensschwächer zeigten sich mit 37 Prozent nur die Sachsen, während Brandenburger (60 Prozent) und Schleswig-Holsteiner (59 Prozent) einen deutlich längeren Atem bewiesen.

Mehr als jeder zweite Sachsen-Anhalter will sich im kommenden Jahr mehr Zeit für sich selbst nehmen (54 Prozent). Bei der Vorjahresbefragung lag dieser Wert noch bei 49 Prozent. Um drei Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr stieg auch die Absicht, abnehmen zu wollen (36 Prozent).

Mehr gute Vorsätze

Ein Drittel der Befragten gab an, im nächsten Jahr noch sparsamer sein zu wollen. Je 15 Prozent wollen den Fernseh- sowie den Alkoholkonsum reduzieren. 11 Prozent haben dem Nikotin den Kampf angesagt. „Der steigende Trend bei den zentralen Vorsätzen wie Bewegung und Stressvermeidung zeigt, dass Gesundheit und Lebensqualität den Menschen in Sachsen-Anhalt wichtig sind“, kommentiert DAK-Landeschef Herbert Mrotzeck die Umfrage-Ergebnisse.


Die TOP-TEN der Guten Vorsätze 2011 in Sachsen-Anhalt:

1. Stress vermeiden oder abbauen (62 Prozent)
2. Mehr bewegen/Sport (59 Prozent)
3. Gesünder ernähren (57 Prozent)
4. Mehr Zeit für Familie/Freunde (57 Prozent)
5. Mehr Zeit für mich selbst (54 Prozent)
6. Abnehmen (36 Prozent)
7. Sparsamer sein (33 Prozent)
8. Weniger fernsehen (15 Prozent)
9. Weniger Alkohol trinken (15 Prozent)
10. Rauchen aufgeben (11 Prozent)

* Repräsentative Bevölkerungsumfrage durch Forsa, 3.008 Befragte, davon jeweils 100 in Bremen und im Saarland und jeweils 200 in den übrigen Bundesländern. Erhebungszeitraum: 15. November bis 3. Dezember 2010.

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