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DAK

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Krankenstand steigt im ersten Halbjahr 2011


Pressemitteilung vom 15.7.2011
Mehr Fehltage durch Atemwegserkrankungen und psychische Leiden

Der kalte Winter mit der Erkältungswelle führte zu einem steigenden Krakenstand der DAK-Versicherten im ersten Halbjahr 2011. Er betrug 3,6 Prozent. In den ersten sechs Monaten 2010 lag er noch bei 3,3 Prozent. Durchschnittlich fehlte ein Beschäftigter 6,5 Tage (2010: 5,9 Tage).

Insbesondere Atemwegserkrankungen und seelische Leiden nahmen im ersten Halbjahr überproportional zu: 100 Versicherte blieben von Januar bis Juni durchschnittlich 116 Tage wegen Erkältungen und Co. zuhause. Im Vergleichzeitraum 2010 waren es exakt 100 Ausfalltage. Wegen psychischer Leiden wie beispielsweise Depressionen oder Angsterkrankungen kamen auf 100 Versicherte 88 Fehltage. In den ersten sechs Monaten des Vorjahres waren es nur 67 Tage. Damit verfestigt sich auch 2011 der Trend zu immer längeren Fehlzeiten durch psychische Krankheiten.

DAK-Chef Herbert Rebscher hält voreilige Schlüsse für das gesamte Jahr 2011 für verfrüht. „Der eisige Winter mit mehr Atemwegsinfekten hat die Entwicklung beeinflusst. Für das gesamte Jahr rechnen wir allenfalls mit einem leichten Anstieg des Krankenstandes.“ Die DAK hat in Kooperation mit dem IGES Institut eine vollständige Analyse der Krankmeldungen ihrer 2,3 Millionen erwerbstätigen Versicherten für das erste Halbjahr vorgenommen.

Muskel-Skelett-Erkrankungen sind mit einem Anteil von 20,7 Prozent (2010: 21,3 Prozent) für die meisten Ausfalltage verantwortlich. Es folgen Atemwegserkrankungen mit 18 Prozent (2010: 16,8 Prozent) sowie Verletzungen mit 13,6 Prozent (2010: 14,4 Prozent). An vierter Stelle liegen die psychischen Krankheiten. Sie haben im ersten Halbjahr 2011 einen Anteil von 12,7 Prozent am gesamten Krankenstand (2010: 11,4 Prozent).

Die DAK gehört zu den größten bundesweiten Krankenkassen mit 5,7 Millionen Versicherten und einem Haushaltsvolumen von über 16 Milliarden Euro.

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