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DAK
Nagelsweg 27 -31
20097 Hamburg Jungen reagieren sensibler auf ZeitumstellungPressemitteilung vom 5.11.2009
DAK-Studie: Kleinkinder starten müde und quengelig in die Winterzeit / Männer gewöhnen sich besser an neuen Rhythmus als Frauen Hamburg, 5. November 2009. Besonders kleinen Kindern hat die Zeitumstellung im Oktober zu schaffen gemacht: Jedes zweite Kind unter drei Jahren und jedes dritte 4- bis 6-jährige Kind war in den Tagen danach quengelig, müde oder hatte Schlafstörungen. Das ergab eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK*. Auch an jedem vierten Schulkind ging die Zeitumstellung nicht spurlos vorüber. Jungen sind der Umfrage zufolge sensibler gegenüber Verschiebungen ihres Biorhythmus als Mädchen. Während jeder vierte Junge einige Tage braucht, um sich an den neuen Takt der Außenwelt zu gewöhnen, braucht nur jedes sechste Mädchen mehr Zeit. Auch von Müdigkeit, Gereiztheit, Schlafstörungen und Konzentrationsschwäche sind Jungen etwas häufiger betroffen. „Im Kindesalter sind Mädchen offenbar robuster gegenüber Störungen ihrer inneren Uhr als Jungen. Im Erwachsenenalter kehrt sich das allerdings um: Frauen nehmen ihren Körper intensiver wahr als Männer und reagieren daher empfindlicher auf Veränderungen“, erläutert Diplom-Psychologe Frank Meiners von der DAK. Die Ergebnisse der DAK-Studie bestätigen das: 22 Prozent der befragten Frauen, aber nur 13 Prozent der befragten Männer gaben an, sich erst nach ein paar Tagen an die Zeitumstellung gewöhnt zu haben. Frauen fühlten sich häufiger müde oder schlapp (13 Prozent, Männer 9 Prozent) und klagten öfter über Einschlafprobleme oder Schlafstörungen (11 Prozent, Männer 5 Prozent). Eher problemlos sind zwei Drittel der Kinder und Jugendlichen sowie drei Viertel der Erwachsenen in die Winterzeit gekommen. „Uhren lassen sich auf Knopfdruck umstellen, Menschen nicht“, betont Frank Meiners. „Vor allem Babys und Kleinkinder haben einen sehr festen Tag- und Nachtrhythmus, der sich schwer verschieben lässt.“ Es könne eine bis mehrere Wochen dauern, bis bei Kindern die „gefühlte“ Zeit wieder der Uhrzeit entspreche. Um es ihren Kindern und letztlich sich selbst künftig zu erleichtern, rät Meiners den Eltern, schon ein paar Tage vor der Zeitumstellung in 10-Minuten-Stufen mit dem Zurück- oder Vordrehen der Uhr zu beginnen. * Repräsentative DAK-Umfrage, November 2009; 1.500 Befragte ab 18 Jahren (inkl. Mütter und Väter mit Kindern bis 16 Jahren) Texte und kostenlose Fotos können Sie unter www.presse.dak.de downloaden.
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