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DAK
Nagelsweg 27 -31
20097 Hamburg Jeder zweite Deutsche hat Angst vor AlzheimerPressemitteilung vom 12.5.2011
DAK-Studie: Vor allem Frauen fürchten die Krankheit Nach dem Freitod von Gunter Sachs wird bundesweit über Alzheimer diskutiert. Auch ohne die aktuellen Schlagzeilen beschäftigt die Krankheit viele Menschen sehr stark. Jeder zweite Deutsche hat Angst vor Alzheimer oder Demenz. Das ist das Ergebnis einer DAK-Studie von Oktober 2010. In der repräsentativen Untersuchung hatte das Forsa-Institut* 3.015 Männer und Frauen für die Krankenkasse DAK befragt. Bei der Frage, vor welchen Krankheiten sie am meisten Angst hätten, nannten 50 Prozent der Befragten Alzheimer und Demenz. Mit 57 Prozent war die Sorge der Frauen deutlich größer als die der Männer (42 Prozent). In der Altersgruppe der über 60-Jährigen war die Angst vor schweren Gedächtnis- und Orientierungsstörungen mit 60 Prozent fast so groß wie bei Krebs mit 63 Prozent. Einfühlsame Ärzte-Information für Betroffene und Angehörige „Die Angst der Menschen und die steigenden Zahlen der Betroffenen zeigen uns, dass der richtige Umgang mit Alzheimer und Demenz eine große gesellschaftliche Herausforderung ist und es großen Aufklärungsbedarf gibt“, sagt DAK-Experte Horst Bölle. Vor allem auf die Ärzte komme eine Schlüsselrolle zu. Dabei gehe es nicht allein um die richtige Diagnose und die bestmögliche Behandlung. „Wichtig ist die umfassende und einfühlsame Information der Betroffenen und ihrer Angehörigen“, betont Bölle. „Es gibt viele Möglichkeiten, um mit der Erkrankung umzugehen und damit zu leben.“ Eine wichtige Hilfe seien dabei auch Selbsthilfegruppen für alle Beteiligten. Nach der DAK-Studie war die Angst der Deutschen vor Krebs am größten. 73 Prozent der Befragten nannten die Tumorerkrankungen. Es folgten Unfälle mit schweren Verletzungen (53 Prozent) und Schlaganfall (52 Prozent). Herzinfarkt wurde mit 45 Prozent erst nach Alzheimer und Demenz genannt. Vor diesen Krankheiten haben die Deutschen am meisten Angst: Krebs: 73 Prozent Unfall mit schweren Verletzungen: 53 Prozent Schlaganfall: 52 Prozent Alzheimer / Demenz: 50 Prozent Herzinfarkt: 45 Prozent *Das Forsa-Institut führte für die DAK vom 11. bis 29. Oktober 2010 eine bundesweite und repräsentative Befragung von 3.015 Männern und Frauen durch
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