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DAK

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Hitzewelle: Zahl der Notfall-Patienten im Juli und August besonders hoch


Pressemitteilung vom 8.7.2010
DAK empfiehlt Trinkplan, Melonen und Gemüsebrühe

Hamburg, 8. Juli 2010. Deutschland schwitzt am kommenden Wochenende wieder unter tropischen Temperaturen. Die Hitze macht vor allem Älteren zu schaffen. „Viele vergessen durch das nachlassende Durstempfinden regelmäßig zu trinken“, warnt Dr. Waltraud Pfarrer, Allgemeinmedizinerin bei der DAK. „So kann es schnell zu Dehydratation, einem Wassermangel im Körper, kommen.“ Die Folge sind Unruhe, Verwirrtheit, Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen und Bewusstlosigkeit bis hin zu Organversagen. Die DAK registrierte vergangenes Jahr die meisten Krankenhausbehandlungen aufgrund von Flüssigkeitsmangel im Juli und August.

Um den Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen, empfiehlt Dr. Pfarrer einen Trinkplan. „Jede Stunde ein Glas Wasser, Tee oder verdünnten Fruchtsaft trinken“, rät die Medizinerin. „Sobald das Glas leer ist, gleich nachschenken. So hat man das volle Glas immer vor Augen.“ Mit dieser Methode käme jeder auf seine dringend benötigten zwei bis drei Liter Flüssigkeit am Tag. Auch wasserreiches Obst und Gemüse, wie Melonen, Tomaten und Gurken, liefern zusätzliche Flüssigkeit.

Die beim Schwitzen verlorenen Mineralstoffe und Elektrolyte ersetzt man am besten durch Gemüsebrühe. „Die Brühe sollte warm in kleinen Portionen gelöffelt werden“, empfiehlt Dr. Pfarrer. „Der Körper kühlt sie dann auf seine eigene Temperatur herunter.“ Dadurch gerät er in leichtes Schwitzen. Die entstehende Verdunstungskälte auf der Haut kühlt, ohne den Kreislauf zu belasten. „Eiskalte Getränke erreichen genau das Gegenteil“, erklärt die DAK-Expertin. „Um sie auf Körpertemperatur zu erwärmen, verbraucht der Organismus so viel Energie, dass es zu richtigen Schweißausbrüchen kommt.“

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