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DAK
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20097 Hamburg Gute Vorsätze 2008: Mehr Zeit – weniger Stress! / DAK-Umfrage zeigt: Bundesbürger wollen ihr Leben entschleunigen.Pressemitteilung vom 18.12.2007
Die Mehrheit der Bundesbürger möchte im kommenden Jahr Stress abbauen und sich mehr Zeit für private Dinge nehmen. Das zeigt ein aktuelles DAK-Gesundheitsbarometer*. Laut Umfrage nehmen sich 64 Prozent vor, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, 60 Prozent möchten gezielt Stress abbauen oder vermeiden und mehr als die Hälfte der Befragten braucht mehr Zeit für sich. „Deutschland ist allem Anschein nach ziemlich im Stress“, sagt DAK-Sprecherin Nina Osmers. Die Klassiker der guten Vorsätze wie Abnehmen (33 Prozent) und das Rauchen aufgeben (18 Prozent) rangieren dagegen auf hinteren Plätzen. Doppelbelastung sorgt für Stress Stressfaktor Nummer eins ist der Job: Jeder zweite Befragte gab an, unter Zeitdruck im Beruf zu leiden, bei den 18- bis 29-Jährigen sind davon sogar 66 Prozent betroffen. Erstaunlich: Auch die Zeit abseits vom Beruf löst bei vielen Hektik aus. Stress im Alltag (42 Prozent) und Ärger in der Familie (40 Prozent) rangieren direkt hinter den beruflichen Zwängen. Männer kämpfen laut Umfrage übrigens genauso häufig wie Frauen damit, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren. „Offenbar macht die Doppelbelastung auch den Vätern zu schaffen“, schließt Osmers. Gesundheitliche Sorgen beschäftigen vor allem die über 60-Jährigen (48 Prozent), während die Angst um den Arbeitsplatz besonders jüngere Befragte stresst (etwa 40 Prozent der 18- bis 44-Jährigen). Beide Faktoren liegen insgesamt aber auf den hinteren Rängen der Stressauslöser. Nicht nur die Seele leidet Die meisten Befragten reagieren auf Stress gereizt und haben Konzentrationsprobleme (67 und 58 Prozent), darunter überdurchschnittlich viele Frauen. Viele klagen aber auch über körperliche Symptome: Mehr als die Hälfte erklärte, unter stressbedingten Verspannungen zu leiden. Den Diplom-Psychologen Frank Meiners von der DAK wundert das nicht: „Psychische Anspannung hat fast immer auch körperliche Folgen.“ Magenprobleme – früher der Klassiker unter den Stress-Symptomen – rangiert heute erfreulicherweise nur noch auf Platz acht. Auch Lust auf Nikotin und Alkohol verspüren nur wenige (26 bzw. zehn Prozent). „Dieses Ergebnis ist ausgesprochen erfreulich! Offenbar kommen Suchtgedanken wie ‚Jetzt brauche ich eine Zigarette’ in Stresssituationen nicht mehr so schnell auf“, sagt der Experte. Auch Männer wollen reden Um Anspannung abzubauen, setzen knapp drei Viertel der Befragten auf soziale Kontakte und Gespräche mit Freunden oder dem Partner. Das gilt für Männer ebenso wie für Frauen. „Die Zeiten, in denen ‚darüber reden’ als unmännlich galt, gehören offenbar der Vergangenheit an“, kommentiert der Psychologe. Für zwei Drittel der Befragten ist außerdem Bewegung das Mittel der Wahl. Während die 18- bis 29-Jährigen aktive Sportarten bevorzugen, ziehen ältere Befragte Spaziergänge und Radfahren vor. „Prinzipiell sind diese Ansätze schon goldrichtig“, freut sich Sprecherin Nina Osmers. „Sport hilft, Stresshormone abzubauen und macht den Kopf frei.“ Gezieltes Zeitmanagement und Entspannungstechniken wie Yoga und Tai Chi konnten in der Umfrage allerdings nur die Plätze sechs und acht belegen. Konkrete Ziele leichter erreichen „Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Deutschen ihr Leben entschleunigen wollen“, sagt Meiners. Gutes Zeitmanagement ist hierfür wichtig – hat aber auch Grenzen. Denn manche Stressfaktoren, wie zum Beispiel der hektische Berufsalltag, lassen sich nur begrenzt ausräumen. Deshalb rät der Experte: „Lieber wenige realistische Ziele setzen und diese auch erreichen als zu viele utopische Vorhaben verfolgen.“ So werden gute Vorsätze zu Tatsachen und müssen 2009 nicht wieder auf der Liste stehen. *Quelle: DAK-Gesundheitsbarometer, Forsa-Befragung, Dezember 2007 Telefon 040 / 890 696–25 oder -12
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