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Eis und Schnee nerven jeden zweiten Deutschen


Pressemitteilung vom 19.2.2010
DAK-Studie: In Norddeutschland macht der Winter die meisten Menschen depressiv / Viele Stürze / Süden genießt Wetter

Hamburg, 19. Februar 2010. Frust durch Frost: Jeder zweite Deutsche ist inzwischen genervt von Schnee, Eis und Kälte. Besonders die Menschen im Norden klagen über Depressionen und Stürze als Folge des langen Winters. Das zeigt eine aktuelle DAK-Umfrage, die bundesweit vom Forsa-Institut* durchgeführt wurde. Die Stimmung im Süden ist dagegen deutlich besser.

„Wir erleben seit Wochen hautnah, wie das Wetter die Psyche und Gesundheit der Menschen prägt“, erklärt Frank Meiners, Diplom-Psychologe der DAK, die Ergebnisse. „Interessant sind die regionalen Unterschiede. Im Norden gibt es solche Extremsituationen nur relativ selten, so dass hier der Winter als stärkere Belastung empfunden wird. Außerdem gab es hier mehr Gesundheitsbeschwerden.“

Jüngere Menschen und Frauen leiden mehr

In Norddeutschland gaben 53 Prozent der Befragten an, dass ihnen das Wetter „auf die Nerven“ geht. Fast jeder Fünfte erklärte, dass ihn der anhaltende Winter „richtig depressiv macht“. In Süddeutschland konnte dagegen die Mehrzahl der Menschen den Winter genießen. In Baden-Württemberg waren zum Beispiel nur 37 Prozent genervt – neun Prozent weniger als bundesweit. Insgesamt klagten die jüngeren Menschen mit 59 Prozent deutlich stärker über das Wetter als die ältere Generation mit 42 Prozent. Frauen waren mit 50 Prozent stärker genervt als Männer (42 Prozent).

Im Norden doppelt so viele Knochenbrüche

Über 40 Prozent der Deutschen hatte in den vergangenen Monaten winterbedingte Gesundheitsbeschwerden. Während 22 Prozent eine starke Erkältung erwischte, hatte jeder zehnte Rückenschmerzen. Fünf Prozent der Deutschen hatte einen Sturz mit Prellungen oder

Knochenbrüchen. Im Norden lag die Zahl der Betroffenen mit zehn Prozent doppelt so hoch. Die wenigsten Verletzungen gab es mit drei bzw. zwei Prozent in Bayern und Nordrhein-Westfalen.

* DAK-Umfrage, 15. bis 16. Februar 2010, 1.002 Befragte durch Forsa

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