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DAK
Nagelsweg 27 -31
20097 Hamburg Drastischer Zuwachs Pflegebedürftiger in BrandenburgPressemitteilung vom 2.11.2011
Die Zahl der Pflegebedürftigen ist in Brandenburg binnen sechs Jahren um 24 Prozent gestiegen. Dies teilte die DAK unter Berufung auf aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes mit. Im Jahr 2009 waren den Erhebungen zufolge 85801 Menschen in Brandenburg auf Pflege angewiesen. Im Jahr 2003 waren es noch 69266. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Brandenburg damit weit über dem bundesweiten Anstieg von 13 Prozent. Nur Hamburg verzeichnet mit 26 Prozent einen noch höheren Zuwachs. „Diese Zahlen zeigen vor allem die Folgen der demografischen Entwicklung und des medizinischen Fortschritts. Künftig wird die Frage nach einer guten und verlässlichen Versorgung im Alter noch stärker in den Mittelpunkt rücken“, sagt DAK-Landeschef Markus Saur. „Die Pflegeversicherung darf nicht privatisiert und zum Spielball wirtschaftlicher Schwankungen am Kapitalmarkt werden.“ Fehlendes Personal in Alten- und Pflegeheimen und überlastete Angehörige im privaten Umfeld sind nach DAK-Angaben zentrale Probleme, die stärker angegangen werden müssen. „Pflegende Angehörige sind die Stütze einer immer älter werdenden Gesellschaft – ihnen gilt unser besonderes Augenmerk“, sagt Saur. Rund 75 Prozent der Pflegebedürftigen werden in Brandenburg in den eigenen vier Wänden versorgt, entweder durch einen Pflegedienst oder durch Angehörige. Ein Teil der Pflegekosten werden von den Pflegekassen übernommen, die an die Krankenkassen angegliedert sind. Darüber hinaus bietet die DAK in ihren Servicezentren Pflegeberatungen an. Diese beinhalten nicht nur die Leistungen der DAK-Kranken- und Pflegekasse sondern alle Hilfsangebote im Rahmen von Pflegebedürftigkeit vor Ort. Dazu gehören unter anderem die Information über Pflegedienste und Pflegeheime, Tagespflege, Essen auf Rädern und viele andere Angebote.
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