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DAK
Nagelsweg 27 -31
20097 Hamburg DAK-Kinderthemendienst, Ausgabe VIPressemitteilung vom 10.6.2010
Sommer, Sonne, Sommersprossen Endlich sind Sommerferien! Lina und Paul verbringen den Tag mit Mama am Strand. „Kommt mal in den Schatten“, ruft Mama und drückt ihnen die Sonnencreme in die Hand. Wie gut, dass auch ihre Nachbarin Yvonne Gagu-Koll Ferien am Meer macht: Sie ist Hautärztin und Expertin bei der DAK und weiß alles über die Haut – und wie man sie in der Sonne schützt. Was sind Sommersprossen? „Du hast Sommersprossen wie Pippi Langstrumpf“, lacht Paul. Die kleinen Pünktchen auf Linas heller Haut kann er kaum zählen – so viele sind es. Aber komisch:Paul selbst hat gar keine Sommersprossen. Wie kommt das? „Menschen mit heller Haut und blonden oder roten Haaren haben besonders oft Sommersprossen“, erklärt Yvonne Gagu-Koll. Sie kennt auch den Grund: „Unser Körper stellt einen eigenen Farbstoff her, den man Melanin nennt. Wenn die Sonne auf eure Haut scheint, produziert sie Melanin – so wird die Haut braun.“ Bei Menschen mit Sommersprossen wird besonders viel von diesem Melanin produziert. Doch bei ihnen wird die Haut nicht an allen Stellen gleichmäßig braun, sondern es entstehen überall kleine braune Pünktchen – die Sommersprossen. Ob ihr Sommersprossen habt oder keine, liegt häufig an euren Genen und wird euch von euren Eltern vererbt: Achtet doch mal darauf, ob euer Vater oder eure Mutter auch solche Pünktchen auf der Haut haben. Tipp von Dr. Gagu-Koll: Sommersprossen sehen lustig aus und sind völlig harmlos. Wenn die Sonne im Herbst nicht mehr so intensiv scheint, verblassen sie wieder. Sie zeigen dir aber, dass deine Haut besonders lichtempfindlich ist. Du brauchst daher viel Sonnenschutz! Was macht die Sonne mit der Haut? Lina hat Paul bis zum Kopf im Sand eingebuddelt. Nun fotografiert sie ihr Werk. „Deine Nase ist ganz rot“, ruft Lina. „Ja, und sie juckt – kannst du mich mal kratzen?“, bittet Paul. „Wenn die Haut juckt und brennt, ist das ein Anzeichen für einen Sonnenbrand“, warnt Doktor Gagu-Koll. Schuld an einem Sonnenbrand sind die UV-Strahlen der Sonne. UV ist die Abkürzung für ultraviolette Strahlung. Für euch sind diese Strahlen nicht sichtbar. Doch wenn die Sonne zu lange auf eure Haut scheint, schädigen diese Strahlen die oberste Hautschicht und es entsteht ein Sonnenbrand. Sonnencreme schützt die Haut vor dem UV-Licht. Deshalb solltet ihr euch im Sommer immer eincremen – und darauf achten, dass der Lichtschutzfaktor eurer Sonnencreme besonders hoch ist. Tipp von Dr. Gagu-Koll: Damit ihr auch an heißen Tagen einen kühlen Kopf bewahrt, tragt immer einen Sonnenhut. Ein T-Shirt schützt euch vor einem Sonnenbrand und eine Sonnenbrille schont eure Augen – so seid ihr gerüstet für den Strand. Bei einem Sonnenbrand geht nicht mehr in die Sonne und gönnt eurer Haut Erholung. Am besten kühlt ihr sie mit einer speziellen Creme oder feuchten Umschlägen. Elefanten-Sonnencreme Elefanten kennen unterschiedliche Tricks, um sich vor der heißen Sonne zu schützen: Sie schaufeln mit ihren Rüsseln Staub und Sand über ihren Rücken. Oder sie nehmen gleich ein Bad in einer Schlammkuhle. Dadurch entsteht eine Schlammkruste – und die Elefantenhaut ist gut geschützt. Natürlich braucht ihr euch nicht mit Schlamm einzureiben, um euch vor einem Sonnenbrand zu schützen. Stattdessen nutzt lieber Sonnencreme mit einem extra hohen Lichtschutzfaktor für Kinder. Warum schwitzen wir? Lina ist total warm und sie genießt jede frische Brise, die ihr um die Nase weht. „Die Sonne macht mich so durstig! Wollen wir eine kalte Apfelschorle trinken, Paul?“, fragt sie ihren Bruder. Doktor Gagu-Koll weiß, warum Lina in der Sonne Durst bekommt: „Die Haut sorgt dafür, dass euch nicht zu heiß wird. Deshalb funktioniert sie wie eine eingebaute Klimaanlage. Die Normaltemperatur eures Körpers liegt bei 37 Grad Celsius. Wenn es im Inneren des Körpers zu heiß wird, verdunstet auf eurer Haut Wasser und sorgt so für Abkühlung – ihr schwitzt. Und weil der Körper beim Schwitzen Flüssigkeit verliert, werdet ihr durstig.“ Tipp von Doktor Gagu-Koll: Wenn es richtig heiß wird, kann euer Körper einen Liter pro Stunde ausschwitzen – so viel Flüssigkeit, wie in eine Packung Milch passt. Den Wasserverlust muss der Körper wieder ausgleichen. Deshalb ist es gerade bei Wärme wichtig, dass ihr viel trinkt. Häuten wie eine Schlange Praktisch: Eure Haut erneuert sich ständig. Nach einem Sonnenbrand merkt ihr das besonders deutlich: An den verbrannten Stellen pellt sich eure Haut. Ingesamt pellt sich eure Haut etwa einmal im Monat – so fleißig ist keine Schlange! Denn sie häutet sich in der Regel nur alle zwei bis drei Monate. Im Laufe eures Lebens verliert ihr durchschnittlich 50 kg Haut – das ist ungefähr so viel, wie ein großer Schäferhund wiegt. Texte und kostenlose Fotos können Sie unter www.presse.dak.de downloaden. Die DAK-Pressestelle twittert. Folgen Sie uns unter www.twitter.com/dak_presse
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