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DAK
Nagelsweg 27 -31
20097 Hamburg DAK-Kinderthemendienst, Ausgabe 2Pressemitteilung vom 16.6.2009
Langeweile? Draußen nie! Ob auf dem Spielplatz, der Wiese, dem Pausenhof oder im Garten: Das Tolle am Sommer ist, dass man fast immer draußen spielen und toben kann. „Die Natur ist der beste Spielplatz der Welt“, weiß Uwe Dresel, der für die Krankenkasse DAK arbeitet und sich mit Sport und Bewegung gut auskennt. Warum? Im Freien spielen macht nicht nur Spaß, sondern ist auch gesund: „Kinder, die viel draußen sind, bekommen zum Beispiel seltener einen Heuschnupfen als Stubenhocker“, erzählt er. Damit ihr fit bleibt, verrät Uwe Dresel euch heute seine Lieblingsspiele: Sucht euch einfach einen Platz und los geht’s! Drachenjagd: Trefft das feuerspeiende Ungeheuer Ihr seid ein richtig gutes Team im Ballwerfen? Oder könnt ihr blitzschnell reagieren? Dann ist „Drachenjagd“ genau das Richtige für euch: Spielregeln Zwei von euch stellen sich hintereinander und bilden den Drachen: Der hintere Mitspieler ist der Drachenschwanz. Dafür beugt er sich nach vorn und umfasst die Hüfte des Vorderen, der den Kopf spielt. Die anderen Kinder sind die Werfer und bilden einen Kreis um den Drachen herum. Das Knifflige für sie ist es nun, das Ungeheuer mit einem Ball am Schwanz zu treffen. Der Drachen versucht, dem Ball so schnell wie möglich auszuweichen, indem er sich schnell dreht und dem Werfer den Kopf zuwendet. Wer den Drachen schließlich getroffen hat, wird selbst zum Schwanz, der Drachenschwanz spielt jetzt den Kopf, und der Drachenkopf gehört nun zu den Werfern. Tipp von Uwe Dresel: „Blinder Drache“ Noch schwieriger wird es für den Drachen, wenn ihr dem Vordermann die Augen verbindet. Denn für den „blinden Drachen“ ist es noch viel mühsamer, dem Ball auszuweichen und nicht getroffen zu werden. Himmel und Hölle: Auf einem Bein ins Ziel hüpfen Seid ihr fit im Balancieren, Werfen und Hüpfen? Macht es euch nichts aus, wie ein Flamingo die ganze Zeit auf einem Bein zu stehen? Dann jetzt Fuß hoch und los geht’s: Spielregeln Zeichnet mit Kreide oder einem weichen Kieselstein ein Spielfeld mit acht Kästchen auf den Boden. Entweder immer zwei Kästchen nebeneinander in vier Reihen, alle Kästchen neben- oder übereinander oder denkt euch ein anderes Muster aus. Die Kästchen müssen so groß sein, dass ein Fuß hineinpasst. Nummeriert nun die Felder von 1 bis 8 durch. Anschließend malt ihr noch drei weitere Felder dazu: Unter der 1 die „Erde“, über der 8 die „Hölle“ und darüber den „Himmel“. Nun wirft der erste Spieler einen Stein in das „Erde“-Feld, hüpft auf einem Bein hinein, hebt ihn auf und wirft ihn in Feld 1. Bleibt der Stein dort liegen? Dann darf der Spieler über die einzelnen Felder bis hoch in den „Himmel“ hüpfen, muss dabei das „Höllen“-Kästchen überspringen, zurückhopsen und auf dem Rückweg den Stein wieder einsammeln. Sobald er das „Erde“-Feld erreicht hat, geht alles von vorne los – nur, dass er jetzt Kästchen Nummer 2 treffen muss. „Ziel ist es, den Stein in jedes Kästchen einmal geworfen zu haben. Wenn jedoch der Stein oder der Springer in der ‚Hölle’ oder im falschen Feld landet, dann ist der nächste dran“, erklärt Uwe Dresel von der DAK. In jeder weiteren Runde beginnt der Hüpfer mit dem Kästchen, in dem der Stein zuletzt lag. Wenn das Spiel gut klappt, versucht es auch einmal mit dem anderen, schwächeren Bein! Tipp von Uwe Dresel: Handyhüpfen Denkt euch einfach einmal neue Spielregeln aus – zum Beispiel „Handyhüpfen“: Zeichnet dafür eine Handytastatur mit den Buchstabenkombinationen auf den Boden und überlegt euch ein Wort. Der Springer muss nun nacheinander die einzelnen Buchstaben des Wortes erhüpfen. Chinesische Mauer: Lasst keinen an euch vorbei! Lauft ihr gern – vielleicht sogar so schnell, dass keiner euch fängt? Oder wollt ihr geschickte Fänger werden, damit niemand an euch vorbeikommen kann? Dann gefällt euch sicherlich die „Chinesische Mauer“: Spielregeln Das Schwierige bei diesem Spiel ist es, so schnell wie möglich von der einen Seite des Spielfelds auf die andere Seite zu rennen, ohne dabei vom Mauerwächter gefangen zu werden. Denn der darf keinen an sich vorbeilassen. Zieht dafür mit einem Seil oder mit Kreide eine Grenzlinie in der Mitte eures Spielfeldes. Der Fänger darf sich nur entlang der Grenzlinie bewegen. Nun müssen alle Kinder an dem Fänger vorbei gelangen. „Hab dich!“ Sobald der Mauerwächter einen von euch fängt, werdet ihr auch zum Mauerwächter und ihr müsst zusammen mit ihm die Läufer daran hindern, auf die andere Seite zu kommen. Am Schluss bleibt ein Kind übrig. Es ist der neue Fänger. Werft euren Motor an! Immer mehr Kinder sind heute nicht mehr so fit und leistungsfähig, weil sie lieber zu Hause am Computer spielen oder fernsehen. Doch beim Sitzen werden ihre motorischen Fähigkeiten nicht trainiert. Motorisch kommt von Motor und ist ein anderes Wort für Bewegung. Ohne Motor und ohne Räder bewegt sich ein Auto keinen Zentimeter von der Stelle. Nun habt ihr natürlich keinen Motor in euch eingebaut und keine Räder, sondern Hände und Füße, die ihr ganz unterschiedlich bewegen könnt, zum Beispiel beim Rennen, Hüpfen oder Ballwerfen. Diese Bewegungen nennt man motorische Fähigkeiten – und die haltet ihr beim Spielen draußen fit! Texte und kostenlose Fotos können Sie unter www.presse.dak.de downloaden.
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