| ||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
DAK
Nagelsweg 27 -31
20097 Hamburg DAK informiert: BeipackzettelPressemitteilung vom 10.6.2009
DAK informiert Neue EU-Richtlinie für größere Schrift auf Beipackzetteln Hamburg, 10. Juni 2009. Schluss mit Kleingedrucktem: Am kommenden Freitag (12. Juni) tritt europaweit eine neue Richtlinie in Kraft, die die Lesbarkeit von Packungsbeilagen erhöhen soll. Darauf weist die DAK hin. Als minimale Schriftgröße werden neun statt bisher acht Punkte empfohlen, ebenso ein Mindest-Zeilenabstand von drei Millimetern. Längere Passagen mit Großbuchstaben, sowie unterstrichene und kursive Wörter sollen vermieden werden. Außerdem fordert die Richtlinie eine klare, einfache Sprache und eine deutliche Nennung von Konsequenzen bei falscher Anwendung eines Medikaments. „Von der Richtlinie profitieren vor allem ältere Menschen“, sagt Kristina Braasch, zuständig für Arzneimittel bei der DAK. Sie hofft, dass die Pharmahersteller die Richtlinie schnell umsetzen. In einer Studie des Fritz-Beske-Instituts für Gesundheits-System-Forschung hat die DAK herausgefunden, dass viele Menschen ab 65 Jahren Schwierigkeiten mit Kleingedrucktem haben. „Insbesondere bei Arzneimitteln kann dies gefährliche Folgen haben“, sagt Braasch. Kontakt: Reinhild Haacker, reinhild.haacker@dak.de, 040/2396-2082 Texte und kostenlose Fotos können Sie unter www.presse.dak.de downloaden.
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||