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DAK
Nagelsweg 27 -31
20097 Hamburg Chinesische Studie: Bewegung und Tee sollen Depressionen bei Brustkrebs vorbeugenPressemitteilung vom 31.3.2010
DAK-Experte empfiehlt Kombination aus verschiedenen Strategien Hamburg, 31. März 2010 – Um Depressionen bei Brustkrebs zu verhindern, gibt es laut einer chinesischen Studie zwei wichtige Mittel: Bewegen und Tee trinken. Das Risiko für depressive Verstimmungen sinke um 30 Prozent, wenn Patientinnen regelmäßig Sport treiben, wie eine Befragung durch Wissenschaftler in Schanghai ergab. Maßvoller Teekonsum sorgte angeblich sogar für 60 Prozent weniger Symptome. Die Studie erschien in der US-Fachzeitschrift „Journal of Clinical Oncology“. Befragt wurden knapp 1400 chinesische Frauen mit Brustkrebs, jeweils sechs und 18 Monate nach der Diagnosestellung. „Dass Ausdauersport depressiven Verstimmungen vorbeugt, wurde auch gerade an der Uniklinik Tübingen belegt. Die Konzentration bestimmter Botenstoffe im Blut wird positiv beeinflusst – und diese sind bei Depressionen vermindert“, sagt Frank Meiners, Diplom-Psychologe bei der DAK. „Wichtig ist gerade bei Brustkrebs eine Kombination verschiedener Strategien, wie Bewegung, ein effektives Stressmanagement, eine gesunde Lebensweise und ein positiver Umgang mit der Krankheit. Tee mag für viele Menschen zusätzlich eine entspannende Wirkung fördern.“ Die DAK spricht im Programm „Gezielt bewegen, Fitness stärken“ speziell Brustkrebspatientinnen an. Mehr Infos unter www.dak.de/dmp.
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