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DAK
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20097 Hamburg Bürger verkraften Sommerzeit schlechterPressemitteilung vom 13.4.2010
DAK-Studie: Doppelt so viele Menschen müde wie bei Winterzeit / Berufstätige und Schüler kommen zu spät Hamburg, 13. April 2010. Die Umstellung auf die Sommerzeit macht den Bürgern offenbar mehr zu schaffen als die Rückkehr zur Winterzeit. Das ergab eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK*. Demnach haben nach der Zeitumstellung Ende März 26 Prozent der Befragten einige Tage gebraucht, um sich an die Zeitverschiebung zu gewöhnen. 21 Prozent der Bundesbürger fühlten sich müde und schlapp. Im vergangenen Herbst dagegen waren es acht Prozent weniger, die nicht sofort mit der Winterzeit zurechtkamen, und nur halb so viele klagten über Müdigkeit. „Das ist nicht verwunderlich. Die Winterzeit ist die Normalzeit und entspricht eher unserem biologischen Zeitsystem“, sagt Frank Meiners, Diplom-Psychologe bei der DAK. „Manche Menschen, besonders die eher nachtaktiven ‚Eulen’, leiden sogar die gesamte siebenmonatige Sommerzeit hindurch unter Schlafmangel: Obwohl sie morgens früher aufstehen, gehen sie abends nicht früher ins Bett.“ Ohnehin gelingt einigen Berufstätigen das frühere Aufstehen anfangs nicht so gut: Drei Prozent kamen durch das Vorstellen der Uhr um eine Stunde zu spät zur Arbeit. Auch fünf Prozent der 11- bis 16-jährigen Schüler haben den Unterrichtsbeginn aufgrund der Zeitumstellung verschlafen. Besonders zu schaffen machte die Zeitumstellung im März den Jüngsten: Fast jedes zweite Kind unter sieben Jahren war in den Tagen danach quengelig, müde oder schlief schlechter. „Uhren lassen sich auf Knopfdruck umstellen, Menschen nicht“, betont Frank Meiners. „Vor allem Babys und Kleinkinder haben einen sehr festen Tag- und Nachtrhythmus, der sich schwer verschieben lässt.“ Es könne eine bis mehrere Wochen dauern, bis bei Kindern die gefühlte Zeit wieder der Uhrzeit entspreche. Mädchen sind der Umfrage zufolge sensibler gegenüber der Verschiebung ihres Biorhythmus in die Sommerzeit als Jungen. Während fast jedes vierte Mädchen sich erst einige Tage an den neuen Takt der Außenwelt gewöhnen muss, braucht nur jeder sechste Junge mehr Zeit. Von Müdigkeit, Gereiztheit, Schlafstörungen und Konzentrationsschwäche sind Mädchen häufiger betroffen. Auch regional ticken manche inneren Uhren anders. So reagierten die Baden-Württemberger und die Ostdeutschen sensibler auf die Zeitumstellung als die anderen Bundesbürger. Rund jeder Dritte von ihnen konnte sich nicht gleich mit der Sommerzeit anfreunden. Etwa jeder Vierte fühlte sich müde und kraftlos. Am schlechtesten aus dem Bett kamen offenbar die Nordrhein-Westfalen: Sieben Prozent der Berufstätigen schafften es nicht pünktlich zur Arbeit. * Repräsentative DAK-Umfrage, 1. bis 7. April 2010; 1.503 Befragte ab 18 Jahren (inkl. Mütter und Väter mit Kindern bis 16 Jahren) Texte und kostenlose Fotos können Sie unter www.presse.dak.de downloaden. Die DAK-Pressestelle twittert. Folgen Sie uns unter www.twitter.com/dak_presse
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