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ACHTUNG!
Die Krankenkasse "DAK" existiert nicht mehr.
Ihr Rechtsnachfolger ist die "DAK-Gesundheit"

DAK

Nagelsweg 27 -31
20097 Hamburg

Abschaffung des Zusatzbeitrages steht außer Frage


Pressemitteilung vom 30.10.2011
DAK weist Rufschädigung durch Chefs konkurrierender Kassen zurück

Die DAK weist Versuche konkurrierender Kassen zurück, die Abschaffung des Zusatzbeitrages im kommenden Jahr zu verhindern. Der Spiegel berichtet in seiner aktuellen Ausgabe von einem Schreiben verschiedener Ersatzkassenchefs an das Bundesversicherungsamt.

Es handelt sich dabei nicht um ein Schreiben des Ersatzkassenverbandes vdek, sondern um einen Brief verschiedener Kassenchefs. Darin behaupten sie, eine Streichung des Zusatzbeitrages ab April 2012 werde die neue DAK-Gesundheit „bis zum Jahresende 2012 deutlich belasten“. DAK-Chef Herbert Rebscher kommentiert diesen in der Geschichte der Ersatzkassen einmaligen Vorgang: „Keine andere Kasse hat Einblick in die die finanzielle Situation der DAK. Es geht den konkurrierenden Kassen ausschließlich darum, die DAK im Wettbewerb zu schwächen. Denn durch die Streichung des Zusatzbeitrages wird sich die DAK als starker Wettbewerber im Markt zurückmelden“. Die Aktion der Ersatzkassenchefs sei ein durchsichtiger Versuch, den guten Ruf der DAK zu schädigen: „Die DAK hatte bei Kassenvergleichen von Verbrauchermedien trotz des Zusatzbeitrages bei Leistungen und Service häufig den ersten Platz errungen. Mit der Streichung des Zusatzbeitrages lassen sich jetzt auch preissensible Mitglieder nicht mehr so leicht abwerben“, so Rebscher. Die DAK prüft rechtliche Schritte gegen die Unterzeichner des Briefes.

Überschuss erwartet
Die DAK erwartet zum Ende des Jahres 2011 einen Überschuss von mehr als 330 Millionen Euro. „Wenn wir nicht sicher wären, dass der Haushalt der neuen DAK-Gesundheit die Streichung des Zusatzbeitrages zulässt, hätten wir niemals angekündigt, ihn abzuschaffen.“ erklärt Rebscher. Die Abschaffung des Zusatzbeitrages, so Rebscher, sei eine unternehmerische Entscheidung der Kasse.

Fusion mit der BKK Gesundheit
Die DAK fusioniert zum Jahreswechsel mit der BKK Gesundheit. Mit dieser Fusion wird der strategische Ansatz verfolgt, ein neues Geschäftsmodell zu entwickeln. Es soll die Stärken einer flächendeckend präsenten Ersatzkasse mit denen der betrieblichen Krankenversicherung verknüpfen.

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