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BKK Essanelle bietet bei schadhaften Brustimplantaten großzügige KostenbeteiligungPressemitteilung vom 12.1.2012
Seit Bekanntwerden der gesundheitsgefährdenden Brustimplantate aus Frankreich, ist die Verunsicherung bei Patientinnen groß. Betroffene Versicherte der BKK Essanelle können kulante Lösungen im Rahmen der Entfernung der Brustimplantate erwarten. Guido Frings, Vorstand, sieht die Kasse aufgrund des Gesundheitsrisikos in der Verantwortung, in diesen Fällen großzügige Kostenbeteiligungen zu bieten. Der Eigenanteil der Versicherten soll möglichst gering sein. Die Kasse erwägt, Schadenersatzansprüche gegen den Hersteller zu prüfen. Patientinnen sind aufgerufen, sich nach der ärztlichen Empfehlung zum Wechsel eines Brustimplantates sofort mit der BKK Essanelle in Verbindung zu setzen. Den Krankenassen liegen keine Informationen vor, wer die schadhaften Präparate eingesetzt bekam. Eine vollständige Kostenübernahme ist automatisch gegeben, wenn es sich beim Ersteinsatz um einen Wiederaufbau der Brust nach einer Brustkrebs-Operation gehandelt hat.
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