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Zecken: Schon jetzt vor der drohenden Gefahr schützen!Pressemitteilung vom 17.4.2007
Sie beginnt wie eine harmlose Sommergrippe und kann doch schwere neurologische Schäden verursachen: Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), eine entzündliche Erkrankung des Gehirns oder der Hirnhäute. Verursacht wird sie durch das FSME-Virus, übertragen durch den Stich einer damit infizierten Zecke. Die Gefahr lauert also besonders zu der jetzigen Jahreszeit, da der Winter recht mild war und die Zecken schon sehr aktiv sind. In Deutschland gilt dies besonders in den Risiko- und Hochrisikogebieten, welche sich in weiten Teilen Bayerns, Baden Württembergs und vereinzelt in Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen finden. Aber auch in anderen Teilen Deutschlands treten immer häufiger Infektionen durch verschleppte Zecken auf. Charakteristisch für die Infektion mit dem FSME-Virus ist ein zweiphasiger Krankheitsverlauf. In den ersten Tagen nach dem Stich einer infizierten Zecke kommt es zu grippeähnlichen Beschwerden. Nach einigen symptomfreien Tagen beginnt die zweite Phase der Erkrankung mit neurologischen Ausfällen, die sich beispielsweise durch Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit oder Nackensteifigkeit äußern. Um sich vor dieser Gefahr im Vorfeld zu schützen, rät die Bergische Krankenkasse ihren Versicherten zu einer Impfung gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis. Besonders Versicherten, die in einem der genannten Risikogebiete wohnen, sich in solchen Gebieten aufhalten oder einen Urlaub dort planen, ist diese Impfung zu empfehlen. Sprechen Sie einfach Ihren Hausarzt darauf an. Die Kosten für die Impfung werden von der Bergischen Krankenkasse übernommen.
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