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Barmer GEK

Axel-Springer-Straße 44
10969 Berlin

Tipps gegen Flüssigkeitsmangel bei Senioren


Pressemitteilung vom 22.8.2011
Strahlend blauer Himmel, Temperaturen um die 30 Grad – das klingt für die meisten nach einem perfekten Sommertag. Um die Hitze körperlich gut zu überstehen, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr absolut notwendig. Aber gerade ältere Menschen trinken häufig viel zu wenig – und riskieren damit gesundheitliche Probleme.

Schwindel, Kopfschmerzen, Schwächegefühl, Verwirrtheitszustände oder Bewusstlosigkeit können Ausdruck von Flüssigkeitsmangel sein. "Besonders gefährdet sind Senioren, da das Durstempfinden mit zunehmendem Alter abnimmt", weiß Marianne Rudischer, Ernährungsmedizinische Beraterin bei der Barmer GEK. Aber auch Angst vor Inkontinenz, Prostataleiden bei Männern oder die Sorge, außer Haus nicht rechtzeitig eine Toilette zu finden, können wichtige Trinkhemmnisse sein.

Wahl der Getränke

Das beste Getränk für ältere Menschen ist Wasser – entweder Leitungswasser oder Mineralwasser, je nach Geschmack oder Verträglichkeit mit oder ohne Kohlensäure. Außerdem setzt Rudischer auf schwach gesüßten Früchte- und Kräutertee. "Wer gerne Säfte trinkt, sollte diese im Verhältnis zwei Teile Wasser, ein Teil Saft verdünnen", so die Ernährungsexpertin. Limonaden und Colagetränke seien wegen ihres hohen Zuckergehalts ebenso wenig geeignet wie alkoholische Getränke.

Die richtige Menge

Als Richtwert gilt: Gesunde Senioren sollten mindestens 1,3 Liter – besser sogar 1,5 Liter – Getränke am Tag zu sich nehmen. Bei Sommerhitze kann der Bedarf aber deutlich höher ausfallen. Anders sieht es bei älteren Menschen mit bestimmten Krankheiten wie Herz-, Kreislauf- oder Nierenerkrankungen aus. Sie sollten mit ihrem Arzt besprechen, welche Trinkmenge sie genau benötigen.

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