Pressemitteilung vom 29.4.2011
In leichten Fällen helfen einfache Maßnahmen (z.B. ein Glas lauwarme Milch oder Wasser) oder Medikamente, welche die überschüssige Magensäure in wenigen Minuten binden und so das Brennen in der Speiseröhre verringern können. Diese sogenannten Antazida sind ohne Rezept in der Apotheke erhältlich. Natron ist jedoch unbedingt zu meiden, statt dessen sind Magnesium- und Aluminiumpräparate zu bevorzugen. Auch Stressfaktoren können eine Rolle spielen. Hier sollten die Stressauslöser vermieden werden. Noch besser und vorbeugend ist eine bewusste Ernährung mit weniger Fett, mehrfach kleinen Mahlzeiten am Tag, weniger Alkohol und Nikotin. Für das Essen muss ausreichend Zeit sein, späte Mahlzeiten sollten nicht die Regel sein. Ein Verzicht auf Schokolade und Kaffee ist ebenso anzuraten wie der Genuss von Zitrusfrüchten. Wichtig ist es auch, Übergewicht abzubauen.
Die Erfahrungen zeigen, dass viele Patienten jahrelang unter Sodbrennen leiden und viel zu spät zum Arzt gehen. Häufiges und starkes Sodbrennen gehört aber auf jeden Fall in ärztliche Behandlung, denn nur so können Folgeschäden verringert werden.