| ||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
Belastungsreduzierung statt Reparatur – das Gesundheitsmanagement der AOK PLUS bietet Chancen für Arbeitgeber und BeschäftigtePressemitteilung vom 8.4.2011
Durchschnittlich 16 Tage waren AOK PLUS-versicherte Arbeitnehmer im Jahr 2010 krankgeschrieben. Den Arbeitgebern entstanden dadurch Ausfallkosten von 5,8 Mrd. Euro. Das sind nur zwei Zahlen aus dem aktuellen Gesundheitsbericht 2010, den die AOK PLUS jetzt der Öffentlichkeit vorstellte. In Thüringen gab es 2010 keine Veränderungen beim Krankenstand im Vergleich zum Vorjahr. Er lag bei 5,0 Prozent. Atemwegserkrankungen waren die häufigste Ursache für Krankschreibungen (21,2 %) vor Muskel- und Skeletterkrankungen (16,9 %) sowie Erkrankungen der Verdauungsorgane (12,7 %). Ebenso wie in Sachsen wurden die häufigsten Ausfalltage durch Muskel- und Skeletterkrankungen (21,8 %), Verletzungen (13,5 %) und Atemwegserkrankungen (12,1 %) verursacht. Psychische Erkrankungen folgen erst auf Platz 5 (7,4 %) nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen (7,8 %). In Sachsen lag der Krankenstand wie im Jahr 2009 bei 4,5 Prozent. Am häufigsten schrieben die Ärzte Krankenscheine für die Diagnosen Atemwegserkrankungen (23,1 %), Muskel- und Skeletterkrankungen (17,1 %) sowie Erkrankungen der Verdauungsorgane (13,0 %) aus. Die häufigsten Ausfalltage gehen auf das Konto von Muskel- und Skeletterkrankungen (24,4 %), Verletzungen (16,1 %) und Atemwegserkrankungen (12,8 %). Dicht dahinter folgen mit 9,5 Prozent psychische Erkrankungen. „Wichtig ist vor allem, aus diesem umfangreichen Zahlenmaterial die richtigen Schlüsse zu ziehen“, sagt Rolf Steinbronn, Vorsitzender des Vorstandes der AOK PLUS. Da die AOK PLUS einen Marktanteil von rund 50 Prozent besitzt, liefern die Daten relevante Hinweise für die thüringische und sächsische Wirtschaft. Diese hatte 2010 ca. 12 Mrd. Euro Ausfallkosten auf Grund von arbeitsunfähig geschriebenen Mitarbeitern zu verkraften. Die AOK PLUS engagiert sich seit vielen Jahren in Thüringer und sächsischen Firmen. Ihr Gesundheitsmanagement ist vor allem auf Nachhaltigkeit angelegt. „Statt auf Reparatur setzen wir auf Belastungsreduzierung“, so Steinbronn. Und er erläutert ein Beispiel: „Statt Rückenschmerzen durch Rückenschule, Bandscheiben-Operation oder Rehamaßnahmen in den Griff zu bekommen, ist unser Ziel, die Arbeitsumwelt gesundheitsgerecht zu gestalten, damit solche Erkrankungen gar nicht erst entstehen. Das geht natürlich nur gemeinsam mit den Arbeitgebern und den Mitarbeitern.“ Seit 2008 kümmern sich die Fachleute der AOK PLUS in ca. 1.600 Betrieben mit über 310.000 Beschäftigten um das betriebliche Gesundheitsmanagement. Mit beträchtlichem Erfolg. 89 Prozent der Firmen sind einer Befragung zufolge mit der Arbeit der Berater zufrieden oder sehr zufrieden. Das Gesundheitsmanagement in den Betrieben ist für die AOK PLUS aber nur ein Aspekt ihres Engagements für gesündere Thüringer und Sachsen. „Wir beginnen schon bei den Jüngsten“, sagt Steinbronn. „Über 500 Kindergärten beteiligen sich inzwischen an unserem Tigerkids-Projekt, bei dem es um gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung geht. Auch hier verzeichnen wir eine außerordentlich hohe Zufriedenheit der Beteiligten – in diesem Fall der Erzieherinnen und Eltern.“ Hinzu kommen Projekte in Schulen, Universitäten und Kommunen. „Immer geht es dabei vor allem darum, die Rahmenbedingungen für ein gesünderes Leben zu schaffen“, erläutert der AOK-Chef. Die sei wesentlich nachhaltiger, als den einen oder anderen individuellen Kurs zu finanzieren, wobei sich die AOK PLUS auch hier stark engagiere. „Völlig kostenfrei können unsere Versicherten aus ca. 15.000 Kursangeboten bei über 3.500 Vertragspartnern das für sie Passende auswählen.“
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||