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AOK PLUS - Kein Zusatzbeitrag bis 2014Pressemitteilung vom 6.10.2011
Der neue Verwaltungsrat der AOK PLUS hat sich heute (6. Oktober 2011) konstituiert. Das Gremium wählte Iris Kloppich als Vertreterin der Versichertenseite und Sven Nobereit als Vertreter der Arbeitgeber zu seinen alternierenden Vorsitzenden. Kloppich, Bezirksvorsitzende des DGB Sachsen, steht bereits seit der Fusion zur AOK PLUS an der Spitze des Verwaltungsrates. Nobereit arbeitet bei den Thüringer Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbänden (VWT) und wird 2012 beim Verband der Wirtschaft Thüringens e. V. den Geschäftsbereich Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik übernehmen. Er ist Nachfolger des bisherigen Verwaltungsratsvorsitzenden Viktor Bernecker, der zum Ende des Jahres in den Ruhestand geht. Der Verwaltungsrat, der sich aus 30 ehrenamtlich tätigen Mitgliedern zusammensetzt - je zur Hälfte Vertreter von Versicherten und Arbeitgebern - wurde bis 2017 berufen. „Die AOK PLUS ist heute ein stabiler, berechenbarer und wirtschaftlich gesunder Partner für ihre Versicherten und Arbeitgeber in Sachsen und Thüringen", betont Iris Kloppich. Seit der Fusion der sächsischen und thüringischen AOK zur AOK PLUS im Jahr 2008 konnten zahlreiche positive Ergebnisse erzielt werden. Hier eine Auswahl: Es wurden 215.000 neue Versicherte gewonnen. Der Marktanteil liegt bei 43 Prozent. Die AOK PLUS schließt bis 2014 Zusatzbeiträge aus. Verträge zur integrierten Versorgung verbessern die Betreuung der Versicherten deutlich. Eine flächendeckende Pflegeberatung wurde eingeführt. Mehrmals wurde der Service der AOK PLUS ausgezeichnet (1.Platz „Bester Service" im Focus-Kassentest 2008, TÜV-Gütesiegel „Sehr gute Servicequalität" 2010, 1. Platz beim „Deutschen Servicepreis" in der Kategorie Gesundheit 2011). Die Versicherten können jetzt auf Gutscheinbasis kostenlos an Gesundheitskursen teilnehmen. In über 600 Kindergärten ist die AOK PLUS mit ihrem Präventionsprojekt Tigerkids erfolgreich unterwegs. Seit 2008 wurden 1.800 Firmen auf dem Gebiet des betrieblichen Gesundheitsmanagements unterstützt und Selbsthilfeaktivitäten mit 6,2 Millionen Euro gefördert. Die neu installierten Krankenhaus- und Arztnavigatoren helfen den Versicherten bei der Wahl eines Arztes oder Krankenhauses. Durch Arzneimittelrabattverträge konnten Ausgaben in zweistelliger Millionenhöhe eingespart werden. Für Sven Nobereit ist die bisherige Erfolgsgeschichte kein Grund zum Ausruhen. „Die AOK PLUS gehört zu den zehn größten Krankenkassen in Deutschland. Unser Wort hat politisches Gewicht. Das werden wir auch künftig im Interesse der Arbeitgeber und unserer Versicherten akzentuiert einbringen."
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