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AOK Bayern
Carl-Wery-Str. 28
81739 München AOK Bayern macht sich stark für ambulante KardiologiePressemitteilung vom 15.9.2011
Die AOK Bayern will die Versorgung ihrer Versicherten mit kardiologischen Erkrankungen verbessern. Deshalb hat die größte Krankenkasse im Freistaat jetzt eine Ausschreibung für ambulante kardiologische Leistungen gestartet. Dazu gehören neben den so genannten konservativen Leistungen wie beispielsweise Belastungs- und Langzeit-EKG auch interventionelle kardiologische Leistungen wie Katheteruntersuchungen oder Stentimplantationen. Mit dem neuen Vertrag greift die AOK Bayern neue Entwicklungen in der Kardiologie auf, um belastende Krankenhausaufenthalte für Versicherte zu vermeiden. „Wir wollen unseren Versicherten bisher überwiegend stationär durchgeführte Behandlungen auch ambulant ermöglichen“, so Dr. Helmut Platzer, Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern. So wurde für Herzkatheteruntersuchungen bislang grundsätzlich ein stationärer Aufenthalt als notwendig erachtet. Inzwischen kann sie ambulant in der Praxis durchgeführt werden. Mit der Ausschreibung wird ein Vertrag zur „Besonderen ambulanten ärztlichen Versorgung“ nach §73 c des Sozialgesetzbuches V angestrebt. Dieser so genannte Selektivvertrag im fachärztlichen Versorgungsmanagement soll die Behandlungsqualität zugunsten der Versicherten optimieren und bislang offene Vergütungsfragen regeln. Als Vertragsbeginn peilt die AOK den 1. Januar 2012 an.
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